Schmuck, Erinnerungsfotos, Papiere – die Nazis nahmen ihren Opfern bei der Verhaftung alle persönlichen Sachen ab. Einige Tausend dieser Gegenstände aus den Konzentrationslagern gibt es noch. Wir suchen die Familien der Opfer und geben sie zurück.

Er wollte nicht mit den Nazis zusammenarbeiten.

Mehr über Johannes

Verlorene Jugend: Sie wurde mit 16 verhaftet.

Mehr über Helena

Er floh vor seiner Vergangenheit im KZ.

Mehr über István

Fenster zur Geschichte

Plötzlich taucht eine Brieftasche oder eine Uhr auf. Und manchmal eine Geschichte, von der niemand etwas wusste: Was empfinden Kinder und Enkel, wenn sie diese Erinnerungen in den Händen halten?

  • Rückgabe an die Familie von

    Edmond Ameye

  • Rückgabe an die Familie von

    Peter Will

  • Rückgabe an die Mitbrüder von

    Pater Engelmar Unzeitig

Rund 2500 Gegenstände warten noch

Seit 2016 gibt es #StolenMemory. Unterstützt von Freiwilligen suchen wir nach Angehörigen der NS-Opfer. Denn ihre persönlichen Gegenstände werden bei uns nur aufbewahrt, sie gehören nicht dem Archiv.

Warum „Effekten“?

Die Nazis nannten die Gegenstände der KZ-Häftlinge „Effekten“. Was bedeutet das und warum gibt es die Gegenstände noch?

Zur Geschichte der Effekten

In unserem Online-Archiv finden Sie alle Namen und Gegenstände.

Schul- und Bildungsprojekte

Die „Effekten“ und die Schicksale ihrer Besitzer sind greifbar und bieten spannende Möglichkeiten für ein forschendes Lernen über die NS-Verfolgung im Unterricht wie in Projekten. Wer tiefer einsteigen möchte, kann dabei helfen Familien zu finden.

Thematischer Einstieg

Was sind Effekten und was können wir mit ihnen erforschen? Material für einen kurzen Einstieg in die Thematik zu Beginn einer Schulstunde oder eines Projekttags.

Lerneinheit 1

Auseinandersetzung mit der NS-Verfolgung am Einzelschicksal: Lerneinheit zu den drei unter „Memories“ präsentierten Personen; Erarbeitung eines Zeitstrahls.

Lerneinheit 2

Effekten von KZ-Häftlingen als Schlüssel zur Untersuchung der NS-Verfolgung: Vertiefende Lerneinheit mit Dossiers zu 20 Biographien und einer Europakarte (verfügbar ab 23.09.2020)

Lerneinheit 3

Mithelfen bei der Rückgabe! Instagram-Postings zur Unterstützung der Suche nach Angehörigen: Lerneinheit mit interaktiver Karte; eigene Suchaufrufe verfassen.

Was machen die Arolsen Archives?

Wir sind das umfassendste Archiv über die Opfer der NS-Verfolgung. Seit 1948 sammeln wir Informationen, recherchieren Schicksale, führen Familien zusammen. Heute entwickeln wir auch Konzepte für die Bildungs- und Forschungsarbeit. Mit neuen digitalen Angeboten halten wir die Erinnerung an die Opfer wach.

Über uns

Auf unserer Website könnt ihr mehr über unsere Arbeit erfahren. Und wie ihr mitmachen könnt, um die Erinnerung und Geschichte wachzuhalten.

Arolsen Archives

Unsere Online -Archive

Einfach selbst recherchieren: Mehr als 26 Millionen Dokumente findet ihr aktuell in unserem Online-Archiv.

Online-Archive

Mitmachen

Wir brauchen dich: Bei der weltweiten Suche nach den Familien der Opfer sind wir auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen, die sich vor Ort auskennen und recherchieren.

Mach mit

Unsere nächsten Ausstellungen

  • 10.09.20 - 23.09.20

    #StolenMemory Ausstellung
    in Frankenberg (Sachsen)

    Markt, 09669 Frankenberg

  • 24.09.20 - 08.10.20

    #StolenMemory Ausstellung
    in Eutin (Schleswig-Holstein)

    Berliner Platz, 23701 Eutin

  • 08.10.20 - 22.10.20

    #StolenMemory Ausstellung
    in Friedrichsruh/Aumühle (Schleswig-Holstein)

    Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2 (auf dem Stiftungsgelände), 21521 Friedrichsruh

  • 22.10.20 - 05.11.20

    #StolenMemory Ausstellung
    in Spenge (Nordrhein-Westfalen)

    32139 Spenge, Immanuel-Kant-Straße

  • 05.11.20 - 19.11.20

    #StolenMemory Ausstellung
    in Reken (Nordrhein-Westfalen)

    48734 Reken

  • 19.11.20 - 03.12.20

    #StolenMemory Ausstellung
    in Geeste (Niedersachsen)

    Am Rathaus 3, 49744 Geeste

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