Alexandra Gorila

Wir suchen Angehörige von Alexandra Gorila, geboren 1924 in Schabalyniw im Gebiet Tschernihiw in der heutigen Ukraine. Die junge Frau war als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt worden und wurde am 16. Mai 1944 auf Anordnung der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) vom Polizeigefängnis Leipzig aus in das Konzentrationslager Ravensbrück in Brandenburg deportiert. Dort musste Gorila in einer Fabrik Zwangsarbeit leisten. Anfang Juni 1944 wurde sie in das KZ Neuengamme in Hamburg überstellt und bekam die Häftlingsnummer 4891. Die Nationalsozialisten beuteten auch hier ihre Arbeitskraft aus. Ob sie die unmenschlichen Verhältnisse im Außenlager Hamburg-Wandsbek überlebt hat, ist nicht geklärt. Die Arolsen Archives bewahren einige Schmuckstücke aus dem beschlagnahmten Besitz von Alexandra Gorila auf. Darunter befindet sich auch eine Kette mit einem silbernen Anhänger, der einen Engel zeigt.

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