Kazimierz Zot

Wir suchen Angehörige von Kazimierz Zot, geboren am 24. Dezember 1921 in Stupnica im Kreis Sambor. Laut der unter deutscher Besatzung stehenden Ortsverwaltung sei Zot im November 1941 „freiwillig nach Deutschland zur Arbeitsleistung gefahren“. Er musste bis Oktober 1944 für die Kohlen-Union B. Schönbucher in Saarbrücken arbeiten und dort in einem Zwangsarbeiterlager leben. Seit März 1940 galten die sogenannten Polen-Erlasse: Ziel war die strikte Ausgrenzung der polnischen Zwangsarbeiter*innen, deutlich gemacht durch das Kennzeichen "P" auf ihrer Kleidung. Im Oktober 1944 kam Kazimierz Zot zur Hansa Konservenfabrik Koch & Mann in Grünstadt – auch hier in ein Zwangsarbeiterlager. Laut Karteikarte der Ausländerpolizei erhängte er sich am 19. Februar 1945, angeblich „wegen Liebeskummer“. Er wurde auf dem Friedhof in Grünstadt beigesetzt.

Cookie-Hinweis

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihre Nutzererfahrung zu verbessern. Indem Sie auf die Schaltfläche „Einverstanden“ klicken , akzeptieren Sie den Einsatz von allen Arten von Cookies. Falls Sie einige Cookies bei Ihrem Besuch auf unserer Website nicht einsetzen möchten oder für weitere Informationen über Cookies klicken Sie bitte auf „Mehr Informationen“. Weiterführende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wir verwenden Cookies: